Bau & Geschichte  Feuerschiff Læsø Rende

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Presseartikel zum Feuerschiff "Læsø Rende"
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Am 14. Juni 1886 wurde der Kiel auf der Kopenhagener Werft „Den Jydsk Plads“ gelegt und am 4. Januar 1887 lief das neue Feuerschiff vom Stapel. Aufgrund von Proben mit der neuen Nebelsignalanlage verzögerte sich die endgültige Ablieferung bis zum 13. Juni 1888.

Die erste Station des Feuerschiffes war die Sation „VYL“, von welcher es am 24. Juli 1899 eingezogen wurde, um eine größere Reparatur vorzunehmen. Am 23. März 1902 um 7 Uhr fünf hatte unser Feuerschiff seine erste Kollision: Das Barkschiff „Storfyrsten af Abo“ versuchte vor dem Feuerschiff entlang zu kommen, blieb mit dem Bug hängen und kam erst nach 15 Minuten wieder frei. Das Feuerschiff wurde allerdings etwas mitgenommen: Der Bugspriet wurde beschädigt, der Klüverbaum brach, der Steven wurde beschädigt und das Schandeck wurde aufgerissen. Außerdem wurde die Verankerung der Wanten zerstört. Die Schäden wurden vorläufig vom Schiffszimmermann repariert, jedoch musste das Schiff im August 1903 auf die „Orlogsværft“ geschleppt werden, in welcher das Schiff gewartet und die Schäden komplett repariert wurden. Zudem wurde das Nebelsignal geändert, weil das Schiff nun auf die Station „Schultz Grund“ geschleppt wurde.
Am 15. Februar 1912 wurde das Schiff wegen Eisgefahr eingezogen und zur „Helsingør Værft“ geschleppt, in welcher kleinere Reparaturen an der Maschine vorgenommen wurde. Es wurde schon am 28. Februar wieder ausgebracht.
Am 17. Juni 1913 wurde das Schiff zum „Fyrmagasin“ eingezogen, wo größere Reparaturen vorgenommen wurden. Unter anderem wurde die gesamte Verkupferung entfernt und erneuert wieder aufgebracht. Außerdem wurde das Ruder repariert und 15 Spanten erneuert. Das ganze Schiff wurde gestrichen und am 8. November 1913 wieder auf die Position „Schultz Grund“ geschleppt.
Am 24. April 1916  wurde das Schiff am „Fyrmagasin“ aufgelegt und blieb bis 1922 dort. In dieser Zeit wurden nur kleine Instandsetzungsarbeiten vorgenommen.
Von 1922 bis 1923 wurde das Schiff auf der „Faaborg Skibsværft“ repariert und die Hauptuntersuchung wurde durchgeführt: Im Vor- und Achterschiff wurde viel Holz erneuert, die Verkupferung wurde entfern, das Schiff wurde komplett kalfatert, die Verkupferung wurde erneuert wieder aufgebracht, die Einrichtung Unterdeck wurde erneuert, die gesamte Takelung wurde ausgewechselt und ein neuer Nebelsignalapparat sowie ein Radio und elektrisches Licht wurden installiert. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf 186 000 DKK.
Am 23. Juni 1923 wurde das Feuerschiff vom einem Feuerinspektionsschiff auf die Position geschleppt. Am 6. August wurde das Schiff zur Station „Gradyb“ geschleppt und schon einen Monat später, am 2. September wurde es vom Motorfeuerschiff No. II abgelöst und zur Position „Horns Rev“ geschleppt, wo es am 16. November an Backbord gerammt wurde. Acht Meter Schanzverkleidung wurde komplett zerstört und die Vertäuung riss. Das Schiff trieb bei einer starken Strömung aus SSE quer in der See und der Baum zwischen den Davits brach. Rechtzeitig erreichte das Inspektionsschiff „Nordsæn“ das Feuerschiff und schleppte es zur Reparatur nach Esbjerg.
Das Schiff wurde am 6. Dezember auf die Position „Skagens Rev“ geschleppt und schon zwölf Tage später auf der Position „Gilleleje Flak N“ ausgelegt. Ab und zu wurde das Schiff aufgrund von Treibeis eingezogen, aber schon kurze Zeit später wieder ausgebracht.
Am 5. Mai 1928 wurde das Schiff von der D.F.D.S. „C.P.A. Koch“ angefahren, jedoch war der Schaden nicht nennenswert.
Am 4. Februar 1929 wurde No. XV wegen Eis von der „Løvenørn“ eingezogen. Am 27. März wurde es wieder auf der Station ausgelegt. 14 neue Kupferplatten wurden angebracht. Am 14. September wurde das Schiff von dem lettischen Schoner„Delfin“ angefahren. Die Nock am Klüverbaum wurde beschädigt.
Am 19. August 1936 wurde das Schiff vom Feuerinspektionsschiff „Argus“ zum „Fyrmagasin“ bugsiert. Am 2. Oktober wurde das Schiff bei der „Orlogsværft“ zur Hauptreparatur abgeliefert. Es wurde ein neuer 12t-Gusseisenkiel angebracht, das gesamte Hauptdeck erneuert, ein neues Deckshaus gebaut, die gesamte Takelung und die gesamte Inneneinrichtung erneuert. Außerdem wurde ein neuer Laternenmast aus Stahl angebracht und alle Tanks wurden saniert.

Am 21. September 1937 wurde das Schiff auf der Position Læsø Rende ausgelegt, wo es mit kleinen Ausnahmen und Reparaturen bis Dezember 1964 stationiert war.

In der letzten Zeit ihrer Dientsgeschichte lag No. XV noch wechselnd auf den Stationen „Anholt Nord“, „GedserRev“, „Alborg Bugt“ und „ Skagen Rev“.

Am 1. Januar 1971 wurde das Schiff nach einer Einsatzdauer von 87 Jahren außer Dienst gestellt und lag bis 1974 im „Fyrmagasin“.

1974 erwarb die Stadt Haderslev das Schiff, die es für das Jugendprojekt „Fælles Løft“ einsetzen wollte. Der Versuch, mit Jugendlichen das Schiff umzubauen, missglückte. Deshalb bot die Stadt Haderslev das Schiff im November 1986 zum Verkauf an.

20 ehemalige Mitglieder der MSK gründeten den Heikendorfer Yacht Club und kauften aufgrund der Initiative unseres Ehrenmitglieds Hans Steude, der den Kauf hauptsächlich finanzierte, das Feuerschiff. Es wurde durch ABM-Maßnahmen authentisch restauriert und dient seitdem dem HYC als schwimmendes Vereinsheim.

Seit 1996 dient es auch dem Verein der Freunde und Förderer des Feuerschiffes Læsø Rende als Vereinsheim, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Feuerschiff als maritimen Zeitzeugen für spätere Generationen zu erhalten.

Und seit 2003 teilen sich die beiden Vereine das Feuerschiff mit dem Ortverein Kiel-Ost M25 des Deutschen Amateur Radio Club DARC e.V.).

 
CHRONIK
1889 Nichts von Bedeutung
1890 Nichts von Bedeutung
1891 Nichts von Bedeutung
1892 Nichts von Bedeutung
1893 Nichts von Bedeutung
1894 Nichts von Bedeutung
1895 Verkupferung repariert mehrere Stellen in der Wasserlinie.
1896 Nichts von Bedeutung
1897 Verkupferung repariert in der Wasserlinie.
1898 Nichts von Bedeutung
1899

Das Schiff von der Station "Vyl" am 24. Juli 1899 eingezogen. Aufgenommen in der "Orlogsvaerft" zur Hauptreparatur. Verkupferung entfernt. Steven und innerer Steven repariert. Einige Spanten und Verkleidung erneuert, Wassergang und Klüsenfisch u. a. repariert. Das ganze Schiff wurde kalfatert, und die Verkupferung teilweise erneuert. Reparaturkosten kr. 21.477,84

1900

Die Jolle repariert.

1901

Nichts von Bedeutung

1902

Kleinere Reparatur nach Zusammenstoß. Am 23. März 0705 Uhr, während die Nebelsirene in Betrieb war, wurde das Feuerschiff vom Barkschiff "Storfyrsten af Abo" angefahren, welches versuchte vor dem Feuerschiff vorbeizukommen, blieb aber mit dem Bug hängen und kam erst nach ca. 15. Minuten frei. Der Wind war S. O. bis O. Stärke 3. Beim Zusammenstoß bekam das Schiff folgende Schäden Bugspriet beschädigt, Klüverbaum gebrochen, Steven beschädigt und das Schandeck aufgerissen, Verankering der Wanten zerstört. Die Schäden wurden vorläufig vom Zimmermann des Schiffes repariert. Entschädigung kr. 300,00 verlangt und erhalten!

1903

Während des Aufenthaltes in der "Orlogsværft" im August/September wurden die Reparaturen nach dem oben genannten Zusammenstoß vorgenommen. Außerdem wurden Maschinen und bewegliche Verbindungen kontrolliert. Nebelsignal geändert für den "Schultz Grund", wo das Schiff jetzt stationiert wurde.

1904

Nichts von Bedeutung

1905

Nichts von Bedeutung

1906

Nichts von Bedeutung

1907

Nichts von Bedeutung

1908

Nichts von Bedeutung

1909

Palachseln im Bradspill und Sperrhaken erneuert.

1910

Prüfung von Kessel und Maschinen im Juni.

1911

Nichts von Bedeutung

1912

Am 15. Februar wurde das Schiff wegen Eis eingezogen und zu der "Helsingør Vaerft" geschleppt. Hier wurden kleinere Reparaturen vorgenommen besonders an der Maschine. Das Schiff wurde am 28. im selben Monat wieder ausgelegt.

1913

Das Schiff am 17. Juni eingezogen zum "Fyrmagasin". Während des Aufenthaltes hier wurden Reparaturen vorgenommen, besonders am Achterdeck, an der Ankerwinde, am Hauptdeck, Banjerdeck u. a. In Verbindung mit der Untersuchung und teilweisen Erneuerung eines Teiles der äußeren Verkleidung wurde die ganze Verkupferung entfernt und mit einzelnen Erneuerungen wieder angebracht. Das Ruder repariert.15 Stück Spant erneuert. Ein Teil des Kielschweins erneuert. Hauptdeck repariert. Beide Masten geprüft und am Achtermast neues Stück angebracht. Banjerdeck teilweise erneuert. Das Schiff überall gestrichen. Die Kessel geprüft und gereinigt. Totalausgaben für die Reparatur am Schiff selbst kr. 33.627,00. Wieder ausgelegt am "Schultz Grund" am 8. November 1913.

1914

Nichts von Bedeutung

1915

Nichts von Bedeutung

1916

Ankunft am "Fyrmagasin" am 14. April 1916 und war danach das ganze Jahr aufgelegt. Kleinere Reparaturen wurden in dieser Periode vorgenommen.

1917

Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1918

Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1919

Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1920

Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1921

Das Schiff am "Fyrmagasin" aufgelegt. Allgemeine Instandhaltung.

1922-23

 Hauptüberprüfung von der "Faaborg Skibsvaerft" ausgeführt. Viel Holz erneuert, sowohl im Vorderschiff als auch im Achterschiff. Verkupferung entfernt, das Schiff überall kalfatert und teilweise neue Verkupferung angebracht. Ein Teil der Innenbordseiten mit Holz verkleidet. Vorderschiffeinrichtung erneuert. Einrichtung teilweise erneuert. Ganz neue Takelung angebracht zusammen mit neuer Toppstange. Gesamtreparaturausgaben kr. 186.000,00 incl. neuem Nebelsignalapparat, Radioinstallation und elektrisches Licht.

1923

Am 23. Juni Abfahrt von der "Faaborg Skibsvaerft", geschleppt vom Feuerinspektionsschiff "C.F. Greve", durch den kleinen Belt, Kattegat und Limfjord nach Esbjerg und am 28. Juni auf der Station "Vyl" ausgelegt. Am 6. August wurde das Schiff zur Station "Gradyb" geschleppt. Am 1. September wurde das Schiff vom Motorfeuerschiff Nr. 2 abgelöst und ging bei "Skallingen" vor Anker und danach am 2. September auf der Station "Horns-Rev" ausgelegt. Am 16. November unter einem orkanartigen westlichen Sturm ist die Vertäuung des Schiffes gerissen, als es von einer gewaltigen Welle 6 Strich um Backbord gerammt wurde. Ca. 8 m Schanzverkleidung um Backbord wurde ganz zerstört. Während das Schiff bei einer kräftigen Strömung aus SSE quer in der See trieb, brach der Baum zwischen den Daviten zum Großbaum. Das Schiff, das übrigens ein Teil beschädigt war, wurde vom Inspektionsschiff "NordsÆen" abgeholt und zur Reparatur nach Esbjerg geschleppt. Gesamtreparaturkosten kr. 2.786,00. Das Schiff wurde am 6. Dezember, geschleppt vom Inspektionsschiff "C.F. Greve", auf Station "Skagen-Rev" ausgelegt. Am 18. Dezember vom Feuerinspektionsschiff "Argus" abgeschleppt und am 19. Dezember auf der Staion "Gilleleje Flak N." ausgelegt.

1924

Die Stationsbake wurde am 1. Januar gesetzt, wonach das Schiff wegen Eis im Gewässer vom Feuertransportschiff "Kattegat" nach Helsingborg bugsiert wurde auf Grund von Platzmangel am Kai in Helsingør . Ankunft Helsingør am 2. Januar. Am 3. Januar Abfahrt aus Helsingør und wieder von "Kattegat" am "Gilleleje-Flak N." ausgelegt. Am 10. Februar wieder eingezogen wegen schweren Treibeises im Gewässer, diesmal vom Bakeinspektionsschiff "Lævenærn" geschleppt und in Helsingør vertäut. Am 1. April wieder von "Lævenærn" bei "Gilleleje-Flak N." ausgelegt. Die Stationsbake in der Zwischenzeit untergegangen. Kleinere Reparaturen bei der Einrichtung ausgeführt, während des Aufenthaltes in Helsingør.

1925

"Gilleleje-Flak N." Nichts von Bedeutung.

1926

"Gilleleje-Flak N." Nichts von Bedeutung.

1927

Am 29. Dezember wegen Eis vom Feuertransportschiff "Kattegat" eingezogen.

1928

Wiederauslegung am 3. Januar versucht, aber wieder nach Helsingør zurückgekehrt. Am 5. Januar wieder ausgelegt bei "Gilleleje-Flak N.". Am 5. Mai von der D.F.D.S. "C.P.A. Koch" angefahren, Schaden gering. Neue Reling um Steuerbord angebracht sowie bei dem vordersten Zurrbaum. Das Motorboot repariert.

1929

Am 4. Februar wegen Eis von der "Lævenærn" eingezogen. Am 27. März wieder auf der Station ausgelegt. 14 neue Kupferplatten angebracht. Am 14. September wurde das Schiff von dem lettischen Schoner "Delfin" angefahren. Nock am Klüverbaum beschädigt.

1930

Nichts von Bedeutung.

1931

Nichts von Bedeutung.

1932

Nichts von Bedeutung.

1933

Am 23. Januar wegen Eis von der "LÆvenÆrn" eingezogen und nach Helsingør bugsiert. Am 27. Januar wieder auf Station.

1934

Nichts von Bedeutung.

1935

Nichts von Bedeutung. Kein direktes Leck wahrgenommen, aber das Schiff zieht bei unruhigem Wetter Wasser, weshalb verschiedene Reparaturen auf der Station vorgenommen wurden.

1936-37

Eine vollständige Umordnung der Tagebuchführung der Feuerschiffe wurde im "Fyrdirektoratet" vorgenommen, so das jedes Schiff in ca. 50 verschiedene Journalpunkte aufgeteilt wurde, z. B. Rumpf außen, innen, Deck: Zwischendeck, Hauptdeck, Deckshaus, aufrechtstehendes an Deck, Takelung, Deckeinrichtung, Ladungen und Tanks, Anker und Ketten u. a. Danach geht hervor, welche Arbeiten ausgeführt wurden und zu welchem Zeitpunkt

1936

Am 19. August von der Station vom Feuerinspektionsschiff "Argus" zum "Fyrmagasin" bugsiert. Am 2. Oktober bei der "Orlogsvaerft" abgeliefert wegen Hauptreparatur und Neueinrichtung z. T. wie folgt: Entfernung der Verkupferung, Kalfaterung der äußeren Verkleidung überall und Anbringung neuer Verkupferung. Neuer Gusseisenkiel angebracht, ca. 12 Tonnen, an beiden Seiten des Kiels nach vorn. Erneuerung beider Ankerklüsen und Ruderkiste. Teilweise Erneuerung des Kielschweins sowie Bodenstöcke unter dem ehemaligen Motorraum. Erneuerung des ganzen Hauptdecks sowie einen Teil der Balken des Hauptdecks. Umlegung des Zwischendecks und einige Erneuerungen. Neues Deckhaus aus Eiche aufgebaut mit Rustik aus Kiefernholz. Ganze Einrichtung verändert. Erneuerung der festen und beweglichen Takelung, der Laternenmast erneuert aus Stahl. Erneuerung von Wassertanks und Abwassertank. Öltanks erneuert und überall gestrichen. Reparaturen in der "Orlogsvaerft" und im Fyrmagasin" dauern fast 1 Jahr. Das Schiff wurde am 21. September 1937 bei der "Læsø Rende" ausgelegt

1938

Das ganze Jahr bei der "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1939

Das ganze Jahr bei der "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1940

Bei der "Læsø Rende". Wegen Eis eingezogen vom 18.1. bis 27.3. Wegen Krieg zum "Fyrmagasin" eingezogen am 20. Mai. Im "Store Baelt" ausgelegt vom 27.7. bis 31.12.

1941

Im "Store Baelt". Wegen Eis nach KorsÆr eingezogen vom 5.1. bis 23.3.

1942

Im "Stor Baelt" und Korsør wegen Eis vom 16.1. bis 19.4. Danach ausgelegt "Læsø Rende" vom 23.7. bis 24.10. Vom 24.10 bis 31.12. "Fyrmagasin". Während des Aufenthaltes in Korsør kam das Schiff auf Helling bei "Lilleø" wegen Reparatur am Steven.

1943

Bei "Fyrmagasinet" vom 1.1. bis 26.4. Danach ausgelegt bei "Læsø Rende" vom 28.4. bis 31.12.

1944

Bei der "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1945

Bei "Læsø Rende" und "Læsø Nord". Am 9.4. von einem Flugzeug mit Maschinengewehr beschossen. Insgesamt 15 Schusslöcher in der äußeren Verkleidung der Schanzverkleidung und im Deckhaus gefunden. Keine Personen getroffen. Das Schiff eingezogen zur "Frederikssund Skibsvaerft" wegen Reparatur vom 15.4. bis 1.9., danach wieder ausgelegt bei "Læsø Rende". Eingezogen zum "Holmen" den 18.12. wegen Hauptüberprüfung in der "Orlogsvaerft".

1946

Hauptüberprüfung vom 1.1. bis 25.9. in "Orlogsvaerftet". Danach ausgelegt "Læsø Rende". Bei der Überprüfung wurden nur kleinere Reparaturen vorgenommen sowie Untersuchungen von Spanten u. a.

1947

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1948

"Læsø Rende". Das Schiff am 25. August von unbekanntem Fahrzeug gerammt. Schanzverkleidung achtern zerstört, backbords Fahrzeug beschädigt, Zurrbaum gebrochen. Reparaturen in Frederikshavn vom 14.9. bis 29.9 vorgenommen.

1950

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1951

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1952

"Læsø Rende" vom 1.1. bis 19.5., danach Docktur in Frederikshavn vom 20.5. bis 4.6. Für den Rest des Jahres "Læsø Rende".

1953

"Læsø Rende". Wegen Eis vom 9.2. bis 19.2. nach Frederikshavn eingezogen. Danach wieder bei "Læsø Rende" ausgelegt.

1954

"Læsø Rende" vom 1.1. bis 7.1. samt 3.10 bis 31.12. Ausgelegt bei "Frymagasinet" vom 7.1. bis 1.10.

1955

"Læsø Rende" vom 1.1. bis 23.2. Wegen Eis eingezogen vom 23.2. bis 15.3. Danach "Læsø Rende" bis 29.3. Zum "Fyrmagasinet" eingezogen wegen Hauptüberprüfung vom 29.3. bis 31.12.

1956

Hauptüberprüfung in der "Orlogsvaerft". Ein Teil der Verkupferung erneuert. Das ganze Schiff gereinigt und gestrichen. Das Schiff bei "Læsø Rende" ausgelegt vom 1.5. bis 31.12.

1957

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1958

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung. Wegen Eis eingezogen vom 28.2. bis 4.3.

1959

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1961

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1962

Bei "Læsø Rende" vom 1.1. bis 8.6. Danach bei "Fyrmagasinet" vom 8.6. bis 8.8. Wieder "Læsø Rende" vom 9.8. bis 31.12.

1963

Bei "Læsø Rende". Hauptüberprüfung in Svendborg vom 6.6. bis 11.9. Das Schiff überall gestrichen. Die Verkupferung geprüft und repariert. Am 11.9 wieder bei "Læsø Rende" ausgelegt.

1964

Bei "Læsø Rende". Nichts von Bedeutung.

1965

Bei "Læsø Rende" vom 1.1. bis 1.12. Frederikshavn 1.12. bis 4.12. Danach bei "Halskov Rev" ausgelegt vom 4.12. bis 17.12. Beim "Fyrmagasin" vom 17.12. bis 31.12.

1966

1.1. bis 28.6. beim "Fyrmagasin". Danach auf "Anholt Nord" ausgelegt vom 28.6. bis 31.132.

1967

Bei "Anholt Nord". Nichts von Bedeutung.

1968

Bei "Anholt Nord". Nichts von Bedeutung.

1969

Bei "Anholt Nord" vom 1.1. bis 12.3. Danach beim "Fyrmagasin". Wieder ausgelegt bei "Gedser Rev" vom 4.7. bis 31.12. Nichts von Bedeutung.

1970

1.1. bis 24.3 bei "Gedser Rev". Danach bei "Alborg Bugt" ausgelegt vom 24.3. bis 13.6. Danach "Kattegat Sydvest" vom 14.6. bis 26.8. Beim "Fyrmagasin" vom 26.8. bis 10.11. Ganach ausgelegt bei "Anholt Nord" vom 10.11. bis 9.12. Danach "Skagen Rev" vom 9.12. bis 31.12.

1971

Aufgelegt beim "Fyrmagasin".

1972

Aufgelegt beim "Fyrmagasin".

1973

Aufgelegt beim "Fyrmagasin".

1974

Verkauft an Haderslev Kommune.

1986

Verkauft an den "Heikendorfer Yacht Club", 24226 Heikendorf, Deutschland.

1996 Gründung des Vereins der Freunde und Förderer des Feuerschiffes Laesoe Rende